Löffelburg
Geschichte
Der obere, auskragende Teil der Löffelburg wurde 2018 auf das Jahr 1616 Dendro-Datiert. Der untere Teil des Gebäudes wurde vor 1600 erbaut.
äquivalent
«Ein bemerkendswertes Haus ist hier [im Rhyn] Haus Nr. 275 an der Winon, die sogen. Löffelburg, vermutlich ein mittelalterliches Vorwerk des damals befestigten Stiftsbezirkes. 1594 kam sie im Besitze von Hans Heini Ott …» (Wallimann, Josef; Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster, 1954).
Die älteste Ersterwähnung des Namens "Löffelburg" gibt es aus dem Jahr 1476 (Wallimann-Huber, Josef; Die Bürgergeschlechter von Beromünster, S. 55).
In verschiedenen Zeiten und Schriften fand das Gebäude auch unter "Fröschenburg", "St. Afra", "Engelsburg", "Tollenhüsli" und "Kappelerhaus" Erwähnung.
| ORT: | Beromünster |
| NAME: | Löffelburg / Haus zur Löffelburg |
| BAUJAHR: | (vor 1500) / 1616 |
| BEWERTUNG: | schützenswert |
| BESCHREIBUNG: | Als ehemaliges Pfrundhaus und mit einer bis mindestens ins 16. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte ist das Gebäude bau- und siedlungsgeschichtlich besonders wertvoll und hat trotz Veränderungen seinen historischen Charakter mit entsprechender Bausubstanz erhalten. Der markante Bau prägt massgebend das Ortsbild um den Platz am NW-Ende der Strasse Ryn, den es zur Wyna hin abschliesst. |
| SPEZIALINVENTAR: | |
| GVL: | 170 (401) |
| LAGE:: | 2'657'041 / 1'228'544 |
Quellen
- Wallimann, Josef; Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster, 1954
- Kantonales Denkmalverzeichnis
- löffelburg.ch
Galerie
Gabriel Ammon, Luftaufnahme, 2019
Simon Meyer, Südseite, 2016
Franz Troxler, ca. 1920