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August Ahrens

Biografie

August Ahrens (gebohren 1893 Hamburg-Uhlenhorst). Ahrens wanderte 1913 aus Deutschland in die Schweiz ein. 1925 hatte er ein Geschäft (Ahrens Foto) an der Hirschmattstrasse 18, 1927 an der Pilatusstrasse 18 in Luzern, wo der Namenswechsel zu Ahrens & Cie. stattfand. Da Ahrens NSDAP Ortsgrupenleiter in Luzern war wurde sein Fotogeschäft boykotiert. Er musste es 1938 (Handelsregisterlöschung) an Emil Berger verkaufen und nach Wien auswandern. Später meldete er sich freiwillig beim „Schwarzen Corps“, der SS-Zeitung und war bei der Propagandakompanien der Wehrmacht - Waffen-SS Propagandafotograf Kriegsberichterstatter tätig. August Ahrens erhielt für seinen Dienst bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes 1944 das Eiserne Kreuz I. Klasse.


Trivia

Ahrens hat ein Patent angemeldet für eine "Eisrutschbahn", siehe im Staatsarchiv Luzern: "PA 381/78.151.991, Nr. 1519991 August Ahrens, Luzern: Eisrutschbahn (1930).


Quellen

  • Liste Koch, Zentrale Hochschulbibliothek Luzern
  • DIE WOCHENZEITUNG NR. 49 / 4. Dezember 1997
  • Staatsarchiv Kanton Luzern [1] Signatur: A 1044/4071
  • Frontisten und Nationalsozialisten in Luzern 1933 - 1945; Hans Stutz, Herausgegeben vom Stadtarchiv Luzern Kommissionsverlag Raeber Bücher AG, Luzern, 1997 202 Seiten ISBN: 3-7239-0094-1
  • Kunz, Stephan; Gantenbein, Köbi (Hg.): Ansichtssache. 150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden, Zürich, Scheidegger & Spiess 2013. Fotografische Beispiele: S. 138
  • Grußwort zur Ausstellungseröffnung: "Auf beiden Seiten der Barrikade" über die Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand Bürgermeisters von Hamburg, Olaf Scholz: Direktlink (26.2.2018)
  • Hans Stutz, Luzern, 2018


Bildquellen


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