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Julius Burch

Biografie

Julius Burch (30. Dezember 1903 in Sarnen bis 30. Juli 1997 ebenda) war ein Fotograf aus dem Kanton Obwalden.

Burch begann nach seiner Schulzeit 1920 bei seinem Bruder Gottfried Burch, welcher in Lungern eine Papeterie mit Fotolabor besass, zu arbeiten. Dort machte er Abzüge von Fotografien und andere laborarbeiten. 1925 mietete er sich in das kleine Studio ein, das zum Laden gehörte und bot sich dort als Fotograf an. Er war zeitweilig Volontär bei Hermann Linck in Winterthur und vertiefte seine Kenntnisse an Kursen im In- und Ausland. 1940 bestand er ohne formelle Ausbildung die Meisterprüfung als Fotograf an der ETH Zürich. 1946 eröffnete er in Wengen ein eigenes Fotogeschäft. Gute Kunden waren anfänglich die amerikanischen Militär-Urlauber, denen allmählich die normalen Touristen folgten. Bereits Anfang der fünfziger Jahre stellte Burch in seinem Postkartenverlag, einem wichtigen Zweig des Geschäfts, auf Farbe um. Mit seinen Filmen über den Skisport, die er vor allem in Hotels vorführte, war Burch sehr erfolgreich. 1961 kehrte er nach Lungern zurück und eröffnete zusammen mit seiner Schwester Theres ein Fotogeschäft.


Arbeitsbereiche

Porträtfotografie, Landschaftsfotografie, Sportfotografie, Werbefotografie


Themenschwerpunkte

  • Tourismus
  • Winterturismus Lungern, Engelberg, Arosa
  • Porträts
  • Skisport
  • Berglandschaften und Alpen
  • Verschiedene Filme zu Wintersport, Tourismus und Berglandschaften


Publikationen

Quellen

  • Fotostiftung Schweiz, 2017
  • Paul Hugger, «Das Berner Oberland und seine Photographen», Krebser, Thun 1995.


Kontakt

Galerie