Menu
Suche & Navigation

Urs Lüthi

Biografie

Urs Lüthi (* 10. September 1947, in Kriens) ist Fotograf und Künstler.

1963 bis 1964 besuchte er die Zürcher Hochschule der Künste in Zürich. Anschließend arbeitete er als Grafiker und freier Künstler. 1966 hatte er in der Berner Galerie Beat Mäder eine erste Ausstellung mit malerischen Arbeiten unter dem Einfluss der Pop Art mit dem Titel Pinksize. 1969 wandte er sich der Fotografie zu und hatte 1970 mit einer Ausstellung Androgynie inszenierter Selbstbildnisse in der Berner Galerie Toni Gerber erste Erfolge. 1980 begann Lüthi, großformatige Acrylbilder malend, eine eigene Bildsprache zu finden. Ende der 1980er Jahre wandte er sich Kunstinstallationen zu. Seit 1994 hat er eine Professur an der Kunsthochschule Kassel inne. Auf der Biennale Venedig 2001 verwandelte er den Schweizer Pavillon mit den Arbeiten „Trademarks, Low action, Game II, Run for your life …” in einen Installationsraum und präsentierte sich mit einer ironischen Selbstdarstellung in der Mitte des Raums liegend, lächelnd im Jogginganzug, mit Turnschuhen und Sonnenbrille.

Lüthi ist seit 1986 mit der Schauspielerin Ulrike Willenbacher verheiratet, 1989 wurde die Tochter Maria geboren. Er lebt und arbeitet in Kassel und München. Link zu Wikipedia-Artikel

Arbeitsbereiche

Themenschwerpunkte

Ausstellungen

  • 1966 Galerie Beat Mäder, Bern; Galerie Palette, Zürich (auch 1969, 1972, 1975)
  • 1974 Galerie Stähli, Zürich (auch 1975, 1976, 1979, 1981, 1984)
  • 1970 Galerie Toni, Bern; Kunstmuseum Luzern, Visualisierte Denkprozesse
  • 1975 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, Arbeiten 1970–1975
  • 1974 Kunstmuseum Luzern, Transformer (1975 auch Kunstmuseum Bochum)
  • 1976 Kunsthalle Bern
  • 1977 Documenta 6, Kassel
  • 1981 Westkunst, Köln
  • 1986 Kunsthalle Basel
  • 1978 Museum Folkwang, Essen
  • 1981 Kunstmuseum Bern, Bilder 1977–1980 (auch Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz)
  • 1986 Kunstmuseum Winterthur, Urs Lüthi: Sehn-Sucht
  • 1987 Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen: Fata Morgana
  • 1991 Kunsthaus Glarus
  • 1995 Museum Wiesbaden
  • 2000 Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
  • 2005 Centre Georges Pompidou, Paris, BIG BANG
  • 2007 Kunstmuseum Wolfsburg, Swiss Made 1 – Präzision und Wahnsinn
  • 2009 Kunstmuseum Luzern, Urs Lüthi. Art is the better life

Publikationen

Auszeichnungen

Quellen

Kontakt

Weblinks

Galerie